Rubbel die Kats #6 – Kleine Feedbackrunde

Wie im letzten Blog erwähnt, möchte ich gerne etwas Feedback haben. Denn Feedback ist wichtig, um jemandem zu zeigen, ob er etwas gut oder eben nicht gut macht. An Feedback wächst man. Positives Feedback motiviert, dass man seine Fähigkeiten weiter ausbaut. Negatives Feedback fordert dazu auf etwas zu ändern, gegebenenfalls etwas neues auszuprobieren, kurz: Bugfix zu betreiben. Und man braucht beides um den nötigen Ansporn zu behalten. Nur positives lässt einen vielleicht etwas abheben oder man ruht sich auf seine Lorbeeren aus. Negatives hingegen kann jedoch demotivieren, sodass man alles nur noch hinwerfen möchte. Man braucht beides, um nicht den Glauben zu verlieren und trotzdem weitermachen zu wollen.

Und genau so ist es auch, wie sollte es in dieser Rubrik anders sein: Beim Sex. Violá! Perfekte Überleitung, oder? :D

BlogQuickie - Blobdate [Februar 2017]

Guten Tag ihr Lieben!

Wie angekündigt (auf Twitter, besucht mich!) gibt's einen kleinen Blog-Quickie und diesmal, hat es tatsächlich nichts mit Sex zu tun! Dazu gibts die Rubbel die Kats, die muss ich hier nicht auch noch breittreten.

Die Quickies werden in Zukunft verschiedene Themen sein, wenn ich mal kurz drüber schreiben will, und alles, was im Grunde aus der Reihe fällt. Dieses mal ist es ein kleines Blog-Update oder wie ich es nenne: Blobdate.

Dieser Post handelt im Grunde von meinem Einstieg ins neue Jahr.
Da ich mir in der Regel keine guten Vorsätze mache, und wenn ich sie mache, halte ich sie so oder so nicht ein, soll das hier keine Auflistung darüber sein, was ich mir für das neue Jahr vorgenommen habe. Das ganze manifestierte sich erst ungefähr Mitte Januar. Das ist mitunter ein Grund dafür, dass ich die Rubbel die Kats fortführe und auf meinem Youtube Kanal wieder ab und an Videos landen. Und zwar bin ich momentan extrem motiviert an Projekten zu arbeiten. Dabei geht's mir um kein bestimmtes, vor Allem, weil ich so viele parallel am laufen habe, sondern darum in allen Bereichen etwas voranzukommen. Ich weiß aber auch, dass ich schnell die Lust an solchen Vorhaben verliere also wollte ich unter keinen Umständen zu feste Regeln für mich setzen, damit ich trotzdem irgendwie am Ball bleibe.

Vor diesem Hintergrund versuche ich mir anzugewöhnen pro Woche an einem Projekt zu arbeiten. Das klingt erst mal banal aber für jemanden wie mich, der es einfach nicht schafft aus dem Quark zu kommen, ist es ein guter Einstieg sich wieder daran zu gewöhnen kreativ zu arbeiten.

Das heißt im Übrigen nicht, dass jetzt jede Woche irgendwo etwas neues von mir zu sehen ist. Das wäre natürlich der Bestfall, wenn ich auch jede Woche etwas beenden würde. Aber bei den meisten Sachen bedarf es auch an viel Vorarbeit und jede Minute, die ich eben an Projekten arbeite, ist für mich eine erfolgreiche Minute. Ich kann mir immer aussuchen, worauf ich Lust habe, was ich vielleicht noch nebenbei erledigen kann und es kommen eben auch Gruppenprojekte mit dazu, die ich als genau so produktiv ansehe, wie eigene Projekte. Alles, was ich irgendwie voranbringe, bringt mich voran. Oft arbeite ich dann eben auch an mehreren Sachen in der Woche aber wechsel mich mit den Projekten ab, sodass mir nicht langweilig wird.

Das ist meine persönliche Art, die ich gefunden habe, um mit Kreatiefs umzugehen. Ich muss nicht immer was zeichnen, ich kann auch Videos aufnehmen, wie ich Donuts futtere. Ich kann schneiden und singen manchmal reicht es auch nur, wenn ich Equipment vorbereite und optimiere.

Das heißt, auch wenn ihr manchmal nichts von mir seht (zu lesen gibt es ja zumindest auf Twitter dauernd was...), seid euch sicher, dass ich trotzdem arbeite! Das habe ich bis Januar einfach nicht getan, zumindest nicht im kreativen Bereich. Ich bin unendlich faul und das soll sich einfach ändern. Das geht bei mir leider nur mit kleinen Schritten aber ich komme voran.

Momentan habe ich zum Beispiel noch 4 Videos in Warteschlange, die ich nach und nach abarbeite. Die Rubbel die Kats Themenliste beläuft sich zurzeit auf weitere 6 Themen, die ich noch schreiben kann. Ich werde mein Equipment weiter ausbauen, sodass ich mehr analoge Zeichenvideos anbieten kann, denn digital ist fürs sketchen ganz schön aber ich werde irgendwie nicht so richtig warm. Ansonsten arbeite ich noch an 2 Gruppenprojekten. Eins zeichnerisch und eins gesanglich. Aktuell arbeite ich noch am Meet The Artist Meme und das wird vermutlich die nächsten Tage (wenn ich richtig motiviert bin evtl schon heute) fertig.

Zudem werde ich meine verschiedenen Kanäle (Socialmedia, Youtube, Blog) mehr oder weniger voneinander trennen. Jedes Medium wird seine Daseinsberechtigung haben und ich werde nicht alles doppeln. Bis auf Twitter und Instgram. Die könnten sich hin und wieder doch doppeln.
Auf dem Blog werde ich nicht mehr einfach nur Bilder posten (ist auch schon Jahre her, dass ich das getan habe), sondern wenn, eine Sinnvolle Verwendung für Zeichnungen finden, über die ich auch schreiben kann. Alternativ überlege ich schon längere Zeit an ein Webcomic, den ich dann in den Blog mit reinnehmen würde. Das ist aktuell aber nur ne vage Idee und muss noch ausgearbeitet werden.

Ihr seht also, ich mach mir wirklich Gedanken! Ich arbeite! Ich geb mir Mühe! Auch, wenn man davon vielleicht nicht viel sieht.

Ich hoffe der Quickie ist euch quick genug gewesen und nicht zu viel drumherum Gelaber.

Was ist eure Methode mit Kreatiefs umzugehen? Wie schafft ihr es, euch wieder auf den kreativen Sattel zu schwingen? Schreibt mir hier oder auch gern auf Twitter!

Ich freu mich mit euch zu quatschen!

Liebe Grüße,
Dat Kat

Rubbel die Kats #5 – Heute halte ich mich kurz...


...ebenso wie es bereits viele Männer tun. Denn heute soll es im Großen und Ganzen um das beste Stück des Mannes gehen. Und in dem Zusammenhang auch (bzw. vermutlich eher) darum, was Frauen wollen.

Wenn es um Penisse geht, halten sich viele Volksweisheiten hartnäckig: Es kommt nicht auf die Größe an, sondern auf die Technik. Wie die Nase eines Mannes, so auch sein Johannes. Oder der dümmste Bauer hat die dicksten Kartoffeln… Naja, vermutlich ist das letzte kein Euphemismus dafür aber gebt es zu: es bietet sich schon an! Und wo wir gerade bei Angebot sind, können wir auch kurz über die Angebote reden, die uns der Genpool so offenbart.

Rubbel die Kats #4 – Der feuchte Traum eines jeden


Wie im letzten Post angekündigt, wollte ich mir für heute ja ein Thema ausdenken... Und ja, um genau das soll es hier heute auch gehen: Ums „Ausdenken“ oder in dem Zusammenhang besser als „Fantasien“ bekannt. Wie die meisten Sachen, die irgendwie mit Sex zu tun haben, sind auch Fantasien eher verpönt in der Gesellschaft. Die Leute schämen sich für ihre Fantasien und können oft nicht ein mal mit ihrem Partner offen darüber reden. Dabei sollte eigentlich genau in der Partnerschaft ein Vertrauen existieren, in dem man so etwas vielleicht sogar zusammen ausleben kann. Ich beziehe mich bei meiner Aussage natürlich lediglich auf die Leute, die sich auch wünschen würden, dass sie es eben mit dem Partner teilen können aber Angst vor Zurückweisung haben. Viele Menschen haben auch Fantasien, die sie nicht ausleben wollen und sie eben nur als Vorstellung den besonderen Kick auslösen und so keine „Verbesserung“ der Situation vorgenommen werden muss. Aber bei allen anderen Situationen sollten die Betroffenen versuchen offen mit ihren Fantasien, bei denen es sich dann mehr oder weniger um Wünsche handelt, umgehen. Denn gerade bei langfristigen Beziehungen ist die sexuelle Erfüllung ein sehr wichtiges Thema. Im Laufe der Jahre lässt der Sex immer mehr nach und Frust steht an der Tagesordnung. Fantasien können nicht nur die Befriedigung der Partner verbessern, sondern eben auch neue Leidenschaft durch Abwechslung entfachen.

Auch als Single sind Fantasien mehr als wichtig. Für gewöhnlich braucht jeder zur Erregung einen gewissen Input. Also nicht der Wortwörtliche Input, sondern das davor, bevor es ans Inputten geht. Vermutlich sind da bei vielen wohl Pornos oder so etwas die erste Wahl, weil es die simpelste Art und leicht zugänglich ist. Aber Pornos sind auch nicht jedermanns Sache. Sie sind ordinär, etwas dämlich und gestellt und nicht jeder ist heiß darauf sich sämtliche fremden Genitalien anzuglotzen. Eine gute Alternative sind da nun Mal die Fantasien: Man kann sich das Setting aussuchen, den (die) Partner, die Art und Weise, einfach alles! Es ist wie ein kleiner Spielfilm, der sich im Kopf abdreht. Wie einige von euch vielleicht wissen, besitze ich in meinem Schülerwohnheim kein Internet und der Zugang zu Pornos ist daher etwas schwierig. Als visuell geprägter Mensch ist das nämlich auch für mich die leichteste Art irgendwie „in Stimmung“ zu kommen. Die „Stimmung“ ist da aber eher etwas pragmatisch und anschließend fühle ich mich persönlich immer etwas ekelig, weil Pornos halt echt eigentlich nicht so der Knaller sind. Also bin ich auf Dauer dann doch auf Fantasien umgestiegen. Als (mehr oder weniger) (Manga-) Zeichner habe ich fürchterlichen Spaß daran mir Geschichten auszudenken. Und auch in meinen Fantasien versuche ich einen dramaturgischen Aufbau zu konstruieren, Spannung zu erzeugen und im Grunde auch Emotionen zu entwickeln. Denn in der Realität würde ich auch nicht einfach mit irgendwem ins Bett gehen, um Befriedigung zu bekommen. Und das Herzklopfen, das durch echte Gefühle entsteht, erledigt eigentlich schon die halbe Arbeit. Ich habe immer eine sehr starke bildliche Vorstellung, wodurch ich für die Zeit der Fantasie in eben diese Situation eintauche und den Rest um mich herum vollkommen vergesse. Auch bei Tagträumen passiert es oft, dass ich erst Minuten später wieder merke, wo ich mich gerade befinde. Meine Vorstellung geht so weit, dass ich anfange viele Details  zu kreieren. Wenn meine Fantasie beispielsweise einen Partner beinhaltet, dessen körperliche Beschaffenheit ich nicht kenne, fange ich an körperliche Merkmale auszuarbeiten. Leberflecken, Speckröllchen, Unvollkommenheiten aber auch Größe, Form, Biegung... Ja. So etwas in der Regel. Ich bilde dann Charaktereigenschaften aus, wenn ich sie nicht kenne und versuche einen Zwischenweg in Wunschdenken und vermutlich wirklichem Handeln zu finden, um eine Reale Situation zu erschaffen. Ich hatte beispielsweise schon eine recht genaue Vorstellung davon, wie das ganze mit meiner Jungfrauenverirrung ablaufen könnte, weit bevor wir überhaupt so weit waren. Lustigerweise habe ich damit quasi die Zukunft vorausgesagt (bis auf ein paar Feinheiten natürlich).  Wenn man so wie ich versucht sich nicht nur oberflächlich Situationen zu erschaffen, dienen einem Fantasien auch dazu sich und sein Gegenüber besser kennen und einschätzen zu lernen.

Neben den Fantasien können auch Träume sehr anregend sein. Feuchte Träume hat vermutlich jeder Mal und können einem entweder den Tag versüßen oder komplett versauen. Je nachdem, wie es läuft. Um zweiteres zu vermeiden sollte man sich eine Technik ganz besonders aneignen: Das luzide Träumen.
Luzide Träume sind ebensolche Träume, die man willentlich beeinflussen kann. Wer den Film „Inception“ gesehen hat, dürfte das (wenn auch ohne Verwendung des Begriffs) bereits kennen: Sich selbst eine Welt bauen, die Figuren darin lenken und unglaubliche Dinge erschaffen. Zu dem Zeitpunkt, als ich den Film sah, kannte ich das luzide Träumen noch nicht wirklich. Es kam des öfteren vor, dass ich Träume mehr oder weniger beeinflussen und somit zum Beispiel fliegen konnte. Das ganze geschah aber oft nicht auf dem Hintergrund, dass ich wusste, dass ich träume und alles tun konnte, was ich wollte. Es war eher wie ein Déjà-vu, wo ich bereits wusste, dass ich in bestimmten Situationen fliegen konnte und deshalb eigentlich nur Erinnerungen abgerufen habe. Vom luziden Träumen habe ich erst Monate oder Jahre später erfahren. Fasziniert darüber habe ich mir vieles dazu durchgelesen und mich auf einen langen Lernprozess eingestellt, dass ich erst nach und nach die Technik erlernen würde. Dennoch ging das ganze ziemlich schnell. Allein das Wissen darüber, dass es existiert, hat sich so in mich eingebrannt, dass ich sehr schnell meine Träume kontrollieren konnte. Es war aber auch so, wie in Inception, als ich am Anfang merkte, dass ich träumte, dass die Träume oft „zusammenfielen“ und ich aufwachte. Mit der Zeit wurde das dann weniger. Eine Zeit lang wusste ich jede Nacht, dass ich träume und ich habe auch immer eigentlich dann Blödsinn angestellt. Nicht zuletzt eben auch, dass ich zum Beispiel Ex-Freunde aufgesucht habe oder Kerle, auf die ich stand und eben dann weniger jugendfreie Inhalte zusammensponn. Das gute daran war, dass ich schlafen konnte und trotzdem meinem sexuellen Frust an den Kragen ging. So hatte ich den Tag über mehr Zeit für andere Dinge. Zurzeit funktioniert das ganze leider eher schlecht, als recht. Ich glaube das ganze hat mit meiner allgemeinen Unzufriedenheit zu tun, sodass ich mich nicht mehr einfach fallenlassen kann. Wenn es dann doch mal passiert, nutze ich jede Gelegenheit aus, um „auszuleben“ was ich sonst nicht kann (was in der Regel nicht sehr förderlich ist, weil ich morgens dann deprimiert aufwache, dass ich eben dies nicht habe...). In Zeiten, wo ich weniger im Land der Träume dann schon Sachen erledigen kann, bleibe ich dann weiterhin in den Tagträumen, um irgendwie Abhilfe zu schaffen.

So oder so gibt es viele Möglichkeiten sich auszuleben und jeder sollte versuchen an seinem Ideal zu leben. Denn auch, wenn die Gesellschaft es uns immer wieder einredet, sind Fantasien nichts schlimmes. Sie bedeuten weder, dass wir besonders ordinär oder schmutzig oder vulgär sind, sondern nur, dass wir Bedürfnisse haben, die unser Kopf versucht zu verarbeiten. Diese zu verdrängen ist in den meisten Fällen für alle Beteiligten kontraproduktiv (unter der Prämisse, dass niemandem geschadet wird. Ich billige hier keine Pädophilen oder Psychopathen, die ihre Neigungen ausleben wollen...).

Das war's so weit von mir für diese Woche. Nächstes Mal gehts um die Wurst.

LG
Dat Kat